15. Mai 2026

„Sächsische Separatisten“ wollten Gebiete erobern

Acht junge Neonazis aus Sachsen sollen rechtsterroristische Aktionen geplant haben. Sie waren im Raum Leipzig, Dresden, Meißen und dem polnischen Zgorzelec aktiv und sollen sich schon 2020 unter dem Namen „Sächsische Separatisten“ zusammengetan haben. Kontakte soll es auch nach Österreich geben. Sie haben Deuschland nach Medienberichten vor dem Kollaps gesehen und haben sich auf einen Tag X vorbereitet. Durch Waffengewalt sollten Gebiete Ostdeutschlands erobert und ethnisch gesäubert werden. Sie hatten für den Häuserkampf trainiert und sollen nicht nur registrierte Waffen besessen haben. Auch aktive AFD-Mitglieder seien dort aktiv gewesen. Der Landesverband der AFD will diese nun ausschließen. 

Nach dem NSU, Oldschool Society, Revolution Chemnitz, der Gruppe Freital gibt es nun schon die fünfte Terrorgruppe in Sachsen. Der Aufstieg dieser faschistischen Gruppierungen nimmt damit eine außerordentliche Rolle ein. Ob die Politik da entsprechend reagiert, ist im Hinblick auf die aktive und wirkliche Bekämpfung des Faschismus in diesem System nicht zu erwarten.