13. Mai 2026

Israel greift Schule an – Wieder 28 Tote in Gaza

Erneut hat das israelische Militär einen Luftangriff am Gazastreifen durchgeführt, bei dem es zu zahlreichen Toten kam. Infolge des gestrigen Angriffs auf ein Schulgebäude wurden laut dem Palästinensischen Roten Halbmond 28 Menschen getötet und weitere 54 verletzt. Die Schule war ein Ort der Zuflucht für die Binnenvertriebenen Palästinenser:innen in Gaza.
 
Seit dem 7. Oktober 2023 wurden 90% der Bevölkerung Gazas zu Binnenvertriebenen und können den vom rassistisch-zionistischen Staat abgesperrten Gazastreifen nicht verlassen. Auf kleinstem Raum zusammengedrängt leben sie im Freien oder in provisorischen Zelten. Sie werden mit Hungersnot, Wassermangel und fehlender medizinischer Versorgung konfrontiert. Als würde das nicht ausreichen, werden sie selbst in ihren letzten Zufluchtsorten bombardiert. 
 
Als Grund für dieses weitere Massaker an Zivilist:innen gab das israelische Militär an, dass dort „Terroristen“ und eine ihrer Zentralen lokalisiert worden seien. Auch dieses Verbrechen der Zionisten wird wie gewohnt seitens der westlichen Massenmedien totgeschwiegen, was sie klar zu Mittätern macht. Dies verdeutlicht ein weiteres Mal, dass es den imperialistischen Verbündeten des zionistischen Staates nie um Frieden, Demokratie oder Menschenrechte ging, sondern rein um die eigenen Interessen im Nahen Osten, die durch Israel vertreten werden.