Im Folgenden veröffentlichen wir das Statement des Revolutionären Jugendbundes anlässlich der imperialistischen Angriffe der USA auf Venezuela:
„Gegen die US-Angriffe auf Venezuela –
Solidarität mit dem venezolanischen Volk!
Gestern Nacht um 2 Uhr wurde die venezolanische Hauptstadt Caracas infolge einer militärischen Operation von den USA bombardiert. Kampfflugzeuge griffen gezielt Flughäfen, Häfen, militärische Stützpunkte und Kommunikationseinrichtungen an, wodurch es zu zahlreichen Explosionen kam. Staatspräsident Nicolás Maduro und seine Partnerin wurden dabei entführt und ins Ausland gebracht.
Wir verurteilen diesen völkerrechtswidrigen Angriff aufs Schärfste! Schon seit über 20 Jahren besteht das Ziel, Venezuela in die Knie zu zwingen. Hierfür wurde immer wieder militärischer und wirtschaftlicher Druck eingesetzt. So wurden in den letzten Monaten immer wieder Kriegsschiffe vor den Gewässern Venezuelas positioniert oder Kampfflugzeuge eingesetzt, um das Land zu belagern. Als Gründe für die Eingriffe dienten stets Vorwände wie der „Drogenhandel“.
Es ist schon lange klar, dass die Absicht hinter den Angriffen und US-Plänen letztendlich die Eroberung von Ölquellen und Bodenschätzen ist. Schon des Öfteren wurden seitens der Vereinigten Staaten Öltanker aus Venezuela gekapert. Venezuela ist das Land mit den größten Erdölreserven der Welt. Unter der Chavez Regierung wurden damals die Energiequellen des Landes aus den Händen der US-Konzerne gerissen und das Öl wurde verstaatlicht. Diese Maßnahme lässt die Imperialisten seit rund 20 Jahren rumwüten.
Der deutsche Staat macht erneut deutlich, dass Begriffe wie „Völkerrecht“ oder „Demokratie“ nichts als Worthülsen für ihn sind, denn der militärische Angriff der USA auf Venezuela wird nicht einmal kritisiert. Die Beurteilung des Angriffs sei laut Bundeskanzler Merz zu „komplex“. Doch auch wenn es seitens anderer imperialistischer Länder wie Frankreich kritische Kommentare gibt, sehen wir einmal mehr, dass die USA ihre imperialistischen Interessen einfach mit aller Gewalt durchsetzen können, während es auf internationaler Ebene keinerlei Konsequenzen gibt.
Somit wird ein weiteres Mal ein lateinamerikanisches Land seitens der USA ins Chaos gestürzt und die Existenz eines lateinamerikanischen Volkes bedroht. Neben den vernichtenden Kriegen im Nahen Osten und dem zerstörerischen Krieg in der Ukraine wählen die USA nun auch in Lateinamerika den imperialistischen Krieg als nächsten Schritt für die gewaltsame Durchsetzung der eigenen Ziele. Jetzt gilt es, sich weltweit gegen diesen völkerrechtswidrigen Angriff zu stellen und sich mit der Bevölkerung Venezuelas zu solidarisieren. Nur die Einheit der internationalen Arbeiter:innenklasse und Werktätigen kann den Imperialismus zurückschlagen.
Nieder mit dem US-Imperialismus!
Hoch die internationale Solidarität!“
Revolutionärer Jugendbund, 03.01.2026
