Hunderte von Jüd:innen versammelten sich gestern vor dem US-Kongress, um gegen Benjamin Netanjahu zu protestieren, der nach Washington kam und vor dem Kongress sprechen sollte. Die Gruppierung „Jüdische Stimme für Frieden“ besetzte das Bürogebäude als Protestaktion. Die Protestierenden forderten einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und zeigten ihren Widerstand gegen Netanjahu und die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen.
Auf Transparenten mit der Aufschrift „Waffenstillstand jetzt!“ wurde ein Waffenstillstand im Gazastreifen gefordert, und es wurden Slogans wie „Lang lebe Gaza!“, „Freies Palästina!“ und „Stoppt den Völkermord“ gerufen. Außerdem wurden Transparente entrollt, auf denen ein Stopp der Aufrüstung Israels gefordert wurde.
Die Demonstrant:innen wurden von der Polizei brutal angegriffen, geschlagen und festgenommen. Es wird erwartet, dass in Washington Demonstrationen gegen Netanjahu organisiert werden, da er heute vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses sprechen soll. Am Donnerstag wurde Netanyahu auch zu einem Gespräch mit Biden ins Weiße Haus eingeladen.
