13. Mai 2026

Global Sumud Flotilla

Die bislang größte Aktion ihrer Art: über 50 Schiffe mit hunderten Aktivist:innen wollen gemeinsam Hilfsgüter nach Gaza bringen, die Blockade des Gazastreifens zu brechen und gegen den andauernden Genozid protestieren. Starten sollen die 50 Schiffe verteilt aus Spanien, Italien und Tunesien. Die Teilnehmer:innnen stammen aus insgesamt 44 Ländern. 

Noch bevor die Schiffe lossegeln konnten, hat Israel einen Drohnenangriff auf zwei Schiffe in tunesischen Gewässern geflogen und sie in Brand gesetzt. Die Feuer konnten glücklicherweise gelöscht werden. Diese Angriffe zeigen auf, dass Israel vor nichts Halt macht. Israel töte in dem gleichen Zeitraum hunderte Menschen in Gaza, bombardierte Privathäuser in Gaza und bombardierte Gebäude des palästinensischen Widerstands in Katar. All diese Gräueltaten hatten international wenig Konsequenzen. 

Die Konsequenz die die Global Sumud Flotilla daraus zog, ist, dass der Wille der Aktivist:innen noch größer wurde. Die Solidarität der Menschen vor Ort und um die Welt wird immer stärker. Die nach internationalem Recht komplett legale Aktion schafft es täglich in die Nachrichten der bürgerlichen Medien international und hat auf Social Media große Reichweite. Die italienische Regierung forderte nach den Angriffen sogar Israel auf, die Rechte der italienischen Aktivist:innen zu wahren, wobei dies eher ein symbolischer Akt gewesen ist. 

Zusammenfassend ist diese Aktion ein großer Dorn im Auge der zionistischen Besatzung. Von politischen Aktivist:innen über prominente Persönlichkeiten haben sie große Reichweite und zeigen der Welt den wahren Charakter Israels, nämlich den eines genozidalen, rassistischen Siedlerstaat, der nicht einmal auf internationales Recht Wert wahren will. Die Solidarität mit der Global Sumud Flotilla sollte und wird weltweit hochgehalten.