Der türkische Staat, der seit seiner Invasion im Jahr 2016 Gebiete in Nordsyrien besetzt hält, hat seine militärische Aggression nach dem Fall des Assad Regimes verstärkt. Gegen politische Feinde wird weiterhin in IS-Manier vorgegangen, was an jeglicher Menschlichkeit zweifeln lässt.
Die Nachrichtenagentur Hawar veröffentlichte ein Video, in dem die verbündeten dschihadistischen Besatzungsbanden des türkischen Staates schwer verwundete und wehrlose Zivilisten im kurdischen Rojava hinrichten. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Besatzungsbanden in ein Krankenhaus in der Stadt Manbidsch eindringen, nachdem sie zuvor die kurdischen SDF (Demokratische Kräfte Syriens) im Gefecht geschlagen hatten. Im Krankenhaus wurden die Verwundeten sowie Dutzende von Zivilist:innen behandelt.
Die Videoaufnahme zeigt, wie das Patientenzimmer von zwei schwer verletzten gestürmt und diese nach einem kurzen Gespräch brutal in ihrem Krankenbett erschossen werden. Lokalen Quellen zufolge wurden außerdem zahlreiche andere Verwundete des Krankenhauses von den Besatzungsbaden massakriert. Auch nach dem am 8. Dezember erfolgten türkischen Drohnenangriff auf ein Dorf in Manbidsch und die Invasion eines Dorfes in Ain Issa wurde die Massakrierung von etwa 22 Zivilist:innen, darunter Frauen und Kinder, gemeldet.
Anders als es die von den USA geführten westlichen imperialistischen Großmächte und ihre Handlanger darstellen, steht Syrien nach dem Fall des Assad Regimes keine bessere Zukunft bevor. Dschihadistische Gruppen, unter anderem geführt vom türkischen Staat, erweitern ihre Offensive gegen ihre politischen Feinde und besonders die kurdische Selbstverwaltung immer mehr. Dabei zeigen sie keine Unterschiede zu den terroristischen Milizen des IS auf. Die aktuell Lage zeigt ein weiteres Mal in aller Deutlichkeit, dass die Befreiung der Bevölkerung Syriens vor Krieg, islamistischem Terror und Unterdrückung in erster Linie im Zurückschlagen der imperialistischen Kräfte im Land und im gemeinsamen Widerstand der Völker Syriens liegt.
