Obwohl anlässlich von Verhandlungsgesprächen ein Waffenstillstand zwischen dem Libanon und Israel abgemacht war, hat der zionistische Staat erneut mit einem Luftangriff für große Zerstörung und Morde gesorgt. Insgesamt seien bei dem Angriff 15 Menschen getötet und 63 Menschen verletzt worden.
Infolge des Luftangriffs auf die Hauptstadt Beirut kam es zu mehreren Explosionen, die unter anderem ein ganzes Hochhaus zerstörten. Selbst die Tagesschau musste zugeben, dass es vor der militärischen Operation Israels keine Aufforderung an die Zivilbevölkerung gegeben habe, die Wohngebäude zu evakuieren. Damit wurde ein weiteres Mal bewiesen, dass das Leben von Zivilist:innen dem zionistischen Staat völlig egal sind. Laut den libanesischen Behörden seien seit Beginn des Krieges bereits mehr als 3500 Menschen im Libanon getötet worden.
Auch in anderen Gebieten im Libanon greift Israel an und rückt mit Bodentruppen vor. Während die Zionisten von Operationen gegen „terroristische Infrastruktur“ sprechen, werden in Wahrheit immer wieder Wohngebiete und damit die Zivilbevölkerung zur Zielscheibe gemacht. Somit wird auch weiterhin versucht, über das Massenmorden im Nahen Osten einen regionalen Krieg zu provozieren, der auch Länder wie den Iran und Syrien involviert und auf diese Weise auch die westlichen imperialistischen Großmächte in die Verantwortung zieht.
Dass diese Gefahr auch die Gefahr eines Dritten Weltkrieges in sich trägt, ist eine Warnung, die auf internationaler Ebene Anklang finden muss. Wird dies nicht der Fall sein, kann schon in naher Zukunft eine Katastrophe erfolgen, die selbst die Verbrechen in der Vergangenheit gänzlich in den Schatten stellt.
