9. Juni 2026

Solidarität mit den Menschen in Palästina und im Libanon

In vielen Ländern wurde gegen Israels Angriffe auf den Gazastreifen und den Libanon protestiert und zu „Stoppt die Unterstützung Israels“ aufgerufen.

England

 Nach Angaben der Nachrichtenagentur AA wurde gegen die Unterstützung Israels durch Premierminister Keir Starmer an 40 Orten im Vereinigten Königreich protestiert. An der Demonstration auf dem Trafalgar Square in London nahmen etwa zwanzigtausend Menschen teil. Die Demonstrant:innen riefen für den 2. November zu einem Marsch zur US-Botschaft in London auf. Die Palästina-Solidaritätskampagne rief für den 28. November zu einer einstündigen Arbeitsniederlegung an allen Arbeitsplätzen auf. 

Deutschland

In Berlin, versammelten sich Tausende von Menschen in der Kantstraße im Stadtteil Wilmersdorf. Die Demonstranten, die Transparente mit der Aufschrift „Freiheit für Palästina“, „Menschenrechte sind auch die Rechte der Palästinenser“ und „Ein Völkermord rechtfertigt keinen anderen“ trugen, wurden von der Polizei angegriffen. Viele Teilnehmer wurden festgenommen. 

Italien

Es gab Proteste gegen das Treffen der G7-Verteidigungsminister in Neapel. Die Polizei griff die Demonstrant:innen an, die sich dem Palazzo Reale (Königspalast) nähern wollten, wo das Treffen der G7-Verteidigungsminister stattfand.  

Holland

In Amsterdam, protestierten Hunderte von Menschen gegen Israel und die zunehmenden Einschränkungen im Land. 

Schweden

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm versammelten sich Hunderte von Menschen auf dem Odenplan-Platz, marschierten zum schwedischen Parlament und verurteilten die israelischen Angriffe. 

Marokko

In Marokko wurde ebenfalls gegen die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen und die von Israel begangenen Verbrechen protestiert. Dutzende von Menschen nahmen an dem in der Stadt Casablanca organisierten Protest teil.