{"id":2551,"date":"2024-07-31T12:00:00","date_gmt":"2024-07-31T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/resistance-international.de\/?p=2551"},"modified":"2024-07-29T18:06:03","modified_gmt":"2024-07-29T18:06:03","slug":"g20-finanzministertreffen-und-schere-zwischen-arm-und-reich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/resistance-info.de\/?p=2551","title":{"rendered":"G20-Finanzministertreffen und Schere zwischen Arm und Reich"},"content":{"rendered":"\n<p>Laut einem Oxfam International Bericht, der im Kontext zum dritten Treffen der G20-Finanzminister- und Notenbankgouverneuren-Treffen in Brasilien entstanden ist, haben die reichsten 1 % der Welt in den letzten 10 Jahren mehr als $42 Billionen an neuem Verm\u00f6gen angeh\u00e4uft. Genauer haben diese 1 % weitere $42 Billionen an Mehrwert aus der Arbeit der Arbeitenden und Werkt\u00e4tigen dieser Welt extrahiert und gehortet. Die Diskrepanz zwischen den Aller reichsten dieser Erde zu den untersten 50 % werden ebenfalls immer offensichtlicher. Laut dem Bericht ist das Verm\u00f6gen eben dieser 1 % in der letzten Dekade 34-mal st\u00e4rker gewachsen als die der untersten 50 %.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist zum einen die direkte Folge des \u201eKrieges gegen faire Besteuerung\u201c der Kapitalistenklasse in ihren jeweiligen Bet\u00e4tigungsgebiete. Dieser \u201eKrieg\u201c sorgt f\u00fcr ein historisch niedriges Niveau an Steuern f\u00fcr Reiche und bel\u00e4uft sich zuletzt auf einen Steuersatz \u00e4quivalent zu 0,5 % ihres Verm\u00f6gens. W\u00e4hrenddessen hat sich eben dieses Verm\u00f6gen in den letzten 40 Jahren durchschnittlich um 7,1 % j\u00e4hrlich vergr\u00f6\u00dfert. Laut den Recherchen von Oxfam International ist das Einkommen der Top 1 % der G20-Staaten im gleichen Zeitraum um 45 % gestiegen, w\u00e4hrend der Steuersatz um etwa ein Drittel sank.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem G20-Finanzministertreffen in Rio de Janeiro ging es eben um diese Steuers\u00e4tze und wie man diese anheben k\u00f6nne. \u00dcber die Zust\u00e4ndigkeiten, Form, H\u00f6he des Steuersatzes und die grundlegende Notwendigkeit so eines gemeinsamen Bestrebens der Besteuerung der Reichsten dieser Staaten wurde diskutiert. Diese Besprechungen f\u00fchrten, wie von den Repr\u00e4sentanten der Kapitalistenklasse zu erwarten sein sollte, zu keinem Ergebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren haben sich die Unterschiede zwischen der Kapitalistenklasse und den Arbeitenden und Werkt\u00e4tigen dieser Welt ebenfalls durch die Zuspitzungen von Kriegen und Krisen dieses Systems drastisch ver\u00e4ndert. Die immer weiter eskalierenden imperialistischen Auseinandersetzungen zwischen den Staaten mit imperialistischen Anspr\u00fcchen und ihren Stellvertretern werden auf dem R\u00fccken der Bev\u00f6lkerung ausgetragen, w\u00e4hrend sich die Kapitalisten dieser die Taschen mit R\u00fcstungs- und Waffenlieferungen voll machen und machten. Die Corona-Pandemie und die finanzielle Krise, die daraus folgte, wurde ebenfalls vollst\u00e4ndig auf die arbeitende Klasse abgew\u00e4lzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Oxfam w\u00e4re die Besteuerung der Ultrareichen mit mindestens 8 % n\u00f6tig, um das extreme hohe Verm\u00f6gen der, \u00fcberwiegend in den G20-Staaten befindlichen, Billion\u00e4re zu verringern und sie so ihren \u201efairen\u201c Teil beitragen zu lassen. Dies kann im Hinblick auf das Vorgehen der Kapitalistenklasse in Krisensituationen innerhalb dieses Systems der letzten Jahrzehnte, wie die Corona-Pandemie, dem imperialistischen Krieg in der Ukraine oder sogar weiter zur\u00fcck die Finanzkrise 2008\/2009 nicht die alleinige Ma\u00dfnahme sein. Der Weg zur Beseitigung dieser Diskrepanz zwischen Kapitalistenklasse und dem Rest ist die Solidarit\u00e4t innerhalb der Arbeiter:innenklasse und die \u00dcberwindung des sie unterdr\u00fcckenden Systems.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einem Oxfam International Bericht, der im Kontext zum dritten Treffen der G20-Finanzminister- und Notenbankgouverneuren-Treffen in Brasilien entstanden ist, haben die reichsten 1 % der &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2552,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2551","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2551"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2553,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2551\/revisions\/2553"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/resistance-info.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}